Paul Mesa

Paul Mesa mit seinen Romanhelden Bica (rechts) und Galao

Paul Mesa wurde 1967 in Saarbrücken geboren. Er arbeitete als Texter und Webdesigner und vermarktete den teuersten Kühlschrank der Welt, bevor er sich ganz aufs Erfinden und Erzählen von Geschichten konzentrierte. Er lebt und schreibt zwischen Schwarzwald und Elsass. Für seine Kurzgeschichten wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit ist sein erster Roman. Das Buch brachte es auf Anhieb zum Spitzentitel im Kindler-Verlag, einem Imprint von Rowohlt. 2013 ist der Roman in Frankreich und Italien erschienen.

»Ich liebe guten Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino. Kaffeetrinken ist für mich ein Ritual, Kuchen dazu, eine Zeitung oder ein Buch und zur Krönung eine schöne Aussicht – und ich bin glücklich. Wer Kaffee im Stehen oder gar im Gehen trinkt, hat keinen Schimmer von Genuss.

Portugal, das eine wichtige Rolle in meinem Roman spielt, hat es mir angetan, die freundlichen Menschen dort, die Schönheit der Städte und Landschaften. Wenn Lissabon die schönste Stadt der Welt ist, dann ist das nahe Sintra mit dem Park von Pena das Paradies.

Ein Tipp für Lissabon? Fahren Sie mit der historischen Straßenbahnlinie 28 hinauf zum Miradouro da Graça, nehmen Sie sich etwas Süßes aus einer der Bäckereien mit und trinken Sie dazu am Kiosk des Miradouro, einem der vielen wunderschönen Aussichtspunkte über Lissabon, einen Galão, einen Milchkaffee im Glas. Und atmen Sie so tief durch wie nie zuvor in Ihrem Leben.«

Sein zweiter Roman, Insein für Outsider ist 2014 erschienen.

Unter dem Pseudonym Stephan Waldscheidt schreibt er vor allem Bücher für Autorinnen und Autoren und gibt auf seinem Blog schriftzeit.de Roman-AutorInnen Anregungen und Tipps zum Schreiben.